Zur Feier waren neben den Absolventen/innen auch Vertreter der
Ausbildungsbetriebe, Familienangehörige, Freunde sowie Ehrengäste gekommen.
Der stv. Obermeister der Dachdecker-Innung des Kreises Kleve Christof Humm begrüßte die Gäste und würdigte den besonderen Anlass mit den Worten „Heute ist ein besonderer Tag, an dem wir gemeinsam auf eine spannende Ausbildungszeit zurückblicken und gleichzeitig in die Zukunft schauen.“
Den jungen Gesellen gab er zugleich einen wichtigen Rat mit auf den weiteren
Berufsweg: Sie sollten die vielfältigen Chancen nutzen, die ihnen das
Dachdeckerhandwerk bietet. Denn ein Dachdecker sorge nicht allein dafür, dass ein Dach dicht sei. „Ein guter Dachdecker sorgt dafür, dass Menschen sich darunter sicher und geborgen fühlen.“
Auch Lehrlingswart Markus Gerke hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Besonders freute er sich darüber, dass die Lossprechungsfeier erneut gemeinsam mit der Innung Wesel ausgerichtet werden konnte und so viele Gäste der Einladung gefolgt waren. Er blickte zudem positiv auf die Entwicklung des Berufsnachwuchses: Die Ausbildungszahlen im Dachdeckerhandwerk seien gestiegen. „Das freut uns sehr und ich hoffe, dass das zukünftig auch so bleibt“ betonte Gerke.
Mut und Leidenschaft gehören zum Handwerk
Dachdecker zu sein, bedeute weit mehr als handwerkliches Geschick. „Zum Handwerk gehören Mut und Leidenschaft“, machte der Lehrlingswart deutlich.
Gemeinsam mit seinem Weseler Kollegen nahm er anschließend die offizielle Lossprechung vor. Damit ist die Ausbildungszeit für die jungen Handwerker beendet – der Start ins Berufsleben kann beginnen.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der Innungsbesten.
Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Robin Müskens aus Goch-Kessel und Lukas Molderings aus Kerken-Nieukerk ausgezeichnet. Beide erhielten als
Anerkennung für ihre erfolgreichen Prüfungen Präsente von der Dachdecker- Innung.
Robin möchte nach seiner erfolgreich abgelegten Gesellenprüfung zunächst als Geselle weiterarbeiten und praktische Erfahrungen sammeln. Sein langfristiges Ziel steht bereits fest: Er möchte die Meisterprüfung ablegen. An seinem Beruf schätzt er besonders die Arbeit an der frischen Luft und die Abwechslung, die der Arbeitsalltag mit sich bringt.
Jugendlichen, die noch auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf sind, empfiehlt Robin, verschiedene Berufe zunächst praktisch kennenzulernen. „Viele verschiedene Praktika zu machen und auszuprobieren, welcher Beruf am besten passt“, sei aus seiner Sicht der beste Weg, eine passende Entscheidung zu treffen.
Lukas hat seine berufliche Zukunft bereits geplant: Schon bald möchte er die
Meisterschule besuchen. Am Dachdeckerhandwerk begeistert ihn insbesondere die Abwechslung. „Es ist ein abwechslungsreicher Beruf. Man arbeitet täglich mit verschiedenen Materialien und ist auf unterschiedlichen Baustellen und an verschiedenen Orten tätig“, beschreibt er seine Begeisterung für sein Handwerk. Auch er empfiehlt Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, sich zunächst praktisch auszuprobieren. „Praktika sind eine gute Möglichkeit, herauszufinden, welcher Beruf zu einem passt. Außerdem sollte man sich rechtzeitig vor Beginn der Ausbildung gut über den Beruf informieren.“
Gemeinsam den erfolgreichen Abschluss feiern
Nach dem offiziellen Teil der Lossprechungsfeier lud die Innung alle Gäste zu einem gemeinsamen Grillbuffet ein. Bei leckerem Essen und in angenehmer Atmosphäre gab es eine gute Möglichkeit sich bei Gesprächen auszutauschen.
Auszubildende, Ausbildungsbetriebe, Lehrkräfte, Familien und Freunde ließen diesen besonderen Tag gemeinsam ausklingen.
Die Lossprechungsfeier machte einmal mehr deutlich, welche vielfältigen beruflichen Perspektiven das Dachdeckerhandwerk bietet. Für die neuen Gesellen beginnt nun ein neuer Abschnitt – mit vielen Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und vielleicht eines Tages selbst den Meistertitel zu erwerben.
Presseinformation der Kreishandwerkerschaft Kleve, Goch, 4. Septemeber 2026

