Austausch mit unserer polnischen Partnerschule Teil2

In der vergangenen Woche haben wir mit unseren polnischen Austauschschülern unser gemeinsames Austauschprogramm in Deutschland fortgesetzt.


Vor ca. einem halben Jahr waren wir in Polen und nun kam der Zeitpunkt, an dem die Gruppe aus Polen uns besuchen kam. In der letzten Woche haben wir viel zusammen gelernt und erfahren. 
Im Gegensatz zu unserer Anreise war die der polnischen Schüler deutlich pünktlicher trotz der langen Fahrt mit dem Bus. Mit dem Abschluss der letzten organisatorischen Punkte für das Programm ging es auch schon los. Zunächst haben wir uns in den Familien bekannt gemacht und am Abend noch privat getroffen, um Geldern zu erkunden.

Am Sonntag stand eine Besichtigung des Xantener Doms sowie ein Besuch im Archäologischen Park auf dem Programm. Im Dom konnten wir uns die derzeitige Kunstaustellung eines Wals anschauen. Im Archäologischen Park hatten wir Workshops, bei denen wir Münzen aus Wachs hergestellt haben. Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Essen und Bowling in Geldern vollendet.

Am Montag haben wir uns die Zeche Zollverein in Essen angeschaut. Nach freier Zeit am Vormittag und einer Currywurst haben wir uns die Holocaust Ausstellung inklusive virtuellem Zeitzeugenvortrag angesehen. Danach waren wir noch in der Essener Innenstadt. Auf dem Rückweg mit dem Zug ist ein großer Teil der Gruppe in Kempen ausgestiegen, um die Stadt besichtigen und Pommes zu essen.

Dienstag haben wir Lampen aus Beton gebaut. Dafür haben wir den Vormittag genutzt, um die Elektrik und die Holzkonstruktion zum Beton gießen vorzubereiten. Nach einem Mittagessen in unserer Schulmensa ging es weiter mit dem Gießen des Betons. Anschließend hatten einige Schüler die Möglichkeit, den selbstgebauten Rennsimulator im InLab auszuprobieren.

Nachdem wir mit dem Zug nach Köln gefahren sind, haben wir uns am Mittwochvormittag das Schokoladenmuseum angeschaut. In einem Kölner Brauhaus gab es mittags typisch deutsche Speisen. Mit der anschließenden Besichtigung des Doms hoch oben unter dem Dach hat der ein oder andere seine Höhenangst überwunden.

Durch eine Werksführung bei Lemken in Alpen am Donnerstag haben wir viel über die Herstellung von Agrartechnik gelernt. Anschließend haben wir uns in privaten Gruppen Düsseldorf angeguckt.

Der Freitag begann mit zwei normalen Schulstunden, an denen unsere polnischen Gäste einen Eindruck vom Unterricht in Deutschland bekommen konnten. Mit der Unterstützung einiger anderer Schüler fand danach ein Volleyballturnier in unserer Sporthalle statt. Im Anschluss haben wir unsere Lampen ausgeschalt und vollendet. Nach der Schule haben sich ein paar von uns noch Kempen getroffen.

Alle hatten eine schöne Woche, in der wir viel gelernt haben, vor allem sprachlich und kulturell.

Jannis und Henrik