Im Mittelpunkt standen die Sensibilisierung für Gefahren im Straßenverkehr, die kritische Auseinandersetzung mit riskantem Verhalten sowie die realistische Selbsteinschätzung beim Führen eines Fahrzeugs. Ziel ist es, junge Fahrerinnen und Fahrer für die Konsequenzen ihres Handelns zu sensibilisieren – bevor es zu Unfällen kommt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einer eindrucksvollen Aktion direkt vor dem Schulgebäude des Berufskolleg Geldern: Gezeigt wurde ein Film zu illegalen Autorennen, ergänzt durch die Präsentation eines stark beschädigten Fahrzeugs aus einem realen Unfallgeschehen. Dieses Anschauungsobjekt verdeutlichte auf drastische Weise die Folgen überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtslosen Fahrens.
Über die geplanten Klassen hinaus versammelte sich spontan eine große Gruppe von Schülerinnen und Schülern um das Unfallfahrzeug. Die sichtbaren Schäden hinterließen Eindruck und führten zu spürbarer Betroffenheit. Viele Jugendliche setzten sich vor Ort intensiv mit den Risiken zu schnellen Fahrens auseinander.
Die Aktion machte deutlich: Verkehrssicherheit ist kein abstraktes Thema, sondern betrifft jede und jeden unmittelbar. Präventionsarbeit in dieser Form erreicht junge Menschen nachhaltig – durch reale Beispiele, klare Worte und direkte Konfrontation mit den möglichen Folgen.
Geldern, den 09.01.2026 | Julia Höger-Pelzer, Schulmarketing und Öffentlichkeitsarbeit |




