Die Organisatorinnen der Gastschule hatten ein vielfältiges Programm vorbereitet. Gleich am ersten Tag stand eine Betriebsbesichtigung bei Autocar auf dem Plan, einem Unternehmen, das Roboter für VW fertigt. Im Anschluss führten spanische Schülerinnen durch die Innenstadt – lebendig, persönlich, authentisch und ausgesprochen herzlich.
In den darauffolgenden Tagen öffneten weitere renommierte Unternehmen ihre Türen und ermöglichten wertvolle Einblicke:
Koxka – Spezialist für Kühltechnik
Lantec – Maschinenbau auf hohem Niveau
Dazu kamen eine Wanderung durch die Umgebung sowie ein gemeinsames „Bowling der Nationen“, bei dem schnell klar wurde: Verständigung funktioniert auch ohne perfekte Sprachkenntnisse – sobald die Atmosphäre stimmt.
Die Unterbringung in einem Apartment mitten in der malerischen Altstadt bot den Schüler*innen authentische Eindrücke des spanischen Alltags. Ein kurzer Abstecher auf die Spuren des berühmten San-Fermín-Festes rundete das kulturelle Programm ab.
Das Feedback der Teilnehmenden spricht für sich:
„Es war einfach komplett anders. Wir fühlten uns sofort willkommen – alle waren freundlich, offen und hilfsbereit.“
Besonders beeindruckten das Teamteaching und die kleinen Lerngruppen, die den Unterricht an der spanischen Schule prägen.
Der Aufenthalt ermöglichte nicht nur Einblicke in Unternehmen und Arbeitswelt, sondern öffnete auch den Blick für Kultur, internationale Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg.
Finanziert wurde das Projekt durch Erasmus+. Das Berufskolleg Geldern des Kreises Kleve ist rezertifizierte Europaschule und bietet Auslandsmobilitäten in die Niederlande, Polen und Spanien an. Neben europäischen Projekten im Unterricht lernen die Schüler*innen an vielen Bildungsgängen zudem Spanisch und Niederländisch im erweiterten Fremdsprachenangebot.
Ein echtes Erasmus+-Erlebnis.



