Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 11.07.2003 hat der Gesetzgeber die neuen Ausbildungsordnungen in den Elektroberufen in Kraft gesetzt. Der ehemalige Elektroinstallateur heißt jetzt Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik.

Berufliche Qualifikationen gemäß Ausbildungsordnung:

Elektroniker

  • beraten Kunden; planen elektrische Anlagen nach Kundenanforderungen
  • installieren Anlagen und deren Komponenten, nehmen Anlagen in Betrieb
  • installieren und konfigurieren Software, Komponenten, Geräte und Netzwerke
  • prüfen elektrische Schutzmaßnahmen und andere Sicherheitseinrichtungen
  • analysieren Störungen in Anlagen und beseitigen Fehler
  • führen Inspektionen und Wartungsarbeiten durch und setzen Anlagen instand
  • betreuen Kunden und führen Serviceleistungen durch.

Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

    • konzipieren Systeme der Energieversorgung und Gebäudetechnik
    • installieren Beleuchtungsanlagen, Antriebe, Schalt-, Steuer- und Regelungseinrichtungen, dezentrale Energieversorgungsanlagen, Ersatzstromversorgungsanlagen, Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen und Datennetze; schließen Telekommunikationsendgeräte und –anlagen an Fernmeldenetze an; nehmen energie- und gebäudetechnische Anlagen in Betrieb
    • installieren, konfigurieren und parametrisieren Gebäudeleiteinrichtungen und deren Bussysteme; erstellen Steuerungsprogramme; testen die gebäudetechnischen Systeme

Elektroniker der Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik sind auf Baustellen, in Werkstätten und im Kundendienst tätig. Sie tragen die Verantwortung für die Sicherheit der von ihnen errichteten Anlagen und Anschlüsse gemäß den Vorschriften.

Ansprechpartner für die Ausbildung zum Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sind Herr Ralf Spaltmann und Herr Norbert Brauer.