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Besuch in der Moschee Duisburg-Marxloh

In der Eingangshalle

Nachdem wir, die Schüler der Klasse KH83, uns alle in Duisburg Marxloh vor der Moschee versammelt hatten, staunten wir nicht schlecht über das Aussehen der modernen, aber dennoch edlen Bauart dieser Moschee. Direkt fiel uns auch das Minarett auf, von der der Muezzin zum Gebet ruft. Bevor wir den eigentlichen „Gebetsraum“ betraten, mussten wir alle unsere Schuhe ausziehen. Als wir in der Mitte des Raumes, auf dem roten, weichen Teppich standen, fiel uns direkt der große Kronleuchter über uns auf. Hinter dem großen Kronleuchter befand sich ein weiterer, aber kleinerer Kronleuchter. Die Frau, von der wir empfangen wurden, erzählte uns alles Wichtige zu dieser Moschee. Sie zeigte uns auch, dass alle Moslems in die Richtung der Gebetsnische (Mihrab), also nach Mekka beten. Die Geschlechter beten getrennt von einander. Die Männer unten und die Frauen oben. Wenn man nach oben schaute, konnte man eine Hauptkuppel mit Kalligraphien von Suren erkennen und 4 Halbkuppeln mit weiteren Suren.

Mit Unterstützung der Euregio Rhein-Waal besuchten die Auszubildenden im Bäckerhandwerk (Mittelstufe) des Berufskollegs in Geldern gemeinsam mit Schülern des ROC-Nijmegen im April 2010 die Bäckerei Büsch in Kamp-Lintfort.
Die hochmoderne Produktion von Backwaren im Zwei-Schichten-Betrieb sorgte für großes Erstaunen über die Entwicklungsmöglichkeiten im Bäckerhandwerk.
Ganz im Gegensatz hierzu stand die sehr kleine Produktion von Bio-Backwaren in der Krimhildmühle in Xanten. Die hier verwendeten Arbeitstechniken ließen die Mühen - aber auch die Einfachheit – unserer Vorfahren bei Getreidevermahlung und der Herstellung von Backwaren erahnen.
Eine Besichtigung mit einem zweisprachigen Vortrag im Archäologischen Park Xanten komplettierte die "Zeitreise des Backens" von der Vergangenheit in die Moderne

Die Predigtkanzel
Schüler/innen der Klasse in der Moschee

Des Weiteren haben wir noch die Predigtkanzel (Minber) kennengelernt, auf der werden Verse aus dem Koran vorgelesen und besondere Predigten gehalten. Die Minber befindet sich rechts neben der Gebetsnische, der Mihrab. Links von der Gebetsnische, befindet sich der Vortragspult (Kürsü), ein Sprachpodest auf der Vorträge gehalten werden oder über religiöse Themen gesprochen wird. Was uns aufgefallen ist, ist das, dass keinerlei Bilder in der Moschee aufzufinden sind. Das hat den Grund, dass schon in den 10 Geboten an Moses steht: „Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“ (Exodus, 20-4). Dennoch war die komplette Decke, also die Kuppel, mit Kalligraphien und Blumenornamentik geschmückt, jedoch nicht die seitlichen Fenster.

In der Moschee

Im kompletten „Gebetsraum“ konnte man keine weiteren Möbel finden, außer die vorhin genannten wie Minber, Kürsü und Mihrab. Wir erfuhren viel über die Rituale vor und beim Beten in der Moschee. Vor dem Beten gehört es sich, an Händen, Füßen, Ohren etc. zu waschen und sich einen „reinen“ Platz für das Gebet zu suchen. Außerhalb der Moschee kann es auch mal eine Pappunterlage sein, jedoch muss man auf jeden Fall in Richtung Mekka beten. Aufgrund von zeitlichen Gründen, war ein Besuch der Waschräume, sowie des kleinen Museums, leider nicht möglich. Dennoch haben wir an diesem Tag viel über eine andere Kultur – die der Muslime – gelernt.
Nadine Irgang, KH 83